Abgabe & Verteidigung

Eigenständigkeitserklärung und KI-Hilfsmittel nach Hochschulvorgaben prüfen

Die zuständige aktuelle Vorlage finden, tatsächliche Hilfsmittelnutzung dokumentieren und Erklärung sowie Einreichungsweg widerspruchsfrei halten.

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Auf deine Arbeit anwenden

Dein konkreter Arbeitsweg

Am Ende hast du: Eine wahrheitsgemäße, vorgabengerechte Erklärung und Hilfsmitteldokumentation einreichen.

Arbeitsablauf: 1. Vorgabe zuordnen: Zuständige Vorlage und Platzierung sind geklärt. 2. Nutzung dokumentieren: Eine nachvollziehbare Hilfsmittelliste liegt vor. 3. Endfassung prüfen: Die Einreichungsunterlagen sind widerspruchsfrei abgeglichen.
Eigene schematische Arbeitshilfe: Vorgabe zuordnen → Nutzung dokumentieren → Endfassung prüfen. Die Schritte werden unten erläutert; keine empirischen Ergebnisse.
  1. Vorgabe zuordnen

    Prüfe offizielle Hinweise für Studiengang, Arbeitstyp und Einreichungsweg.

    Prüfbarer Zwischenstand: Zuständige Vorlage und Platzierung sind geklärt.

  2. Nutzung dokumentieren

    Erfasse tatsächliche Hilfsmittel, Einsatzbereiche und eigene Kontrollen.

    Prüfbarer Zwischenstand: Eine nachvollziehbare Hilfsmittelliste liegt vor.

  3. Endfassung prüfen

    Vergleiche Erklärung, Dokumentation, PDF und separate Formulare.

    Prüfbarer Zwischenstand: Die Einreichungsunterlagen sind widerspruchsfrei abgeglichen.

Uni-Vorgaben prüfen

1. Die zuständigen aktuellen Vorgaben ermitteln

Eine im Internet gefundene Eigenständigkeitserklärung ist keine universell passende Abschlussvorlage. Suche auf den offiziellen Seiten deiner Hochschule und der zuständigen Studienorganisation nach dem aktuellen Verfahren für genau deinen Studiengang und deine Arbeitsart. Kläre, ob eine Erklärung in der Arbeit, ein separates Formular, eine Bestätigung im Uploadprozess oder eine Kombination vorgesehen ist. Prüfe außerdem erforderliche Angaben und die zulässige Form einer Unterschrift. Dieser Ratgeber ersetzt keine verbindliche Auskunft deiner Hochschule und erstellt keine rechtlich geprüfte Erklärung für deinen Einzelfall.

Ein konkretes Gegenbeispiel zu pauschalen Vorlagen liefert das StudienServiceCenter Philosophie der Universität Wien: Für die dort genannten Masterstudien weist es darauf hin, dass in der Arbeit selbst keine Eigenständigkeitserklärung stehen soll und andere Verfahrensunterlagen diese Funktion übernehmen. Das ist eine bereichsspezifische Regel, keine Aussage über sämtliche Studiengänge. Notiere für deine eigene Abgabe die zuständige Stelle, die offizielle Quelle und das Prüfdatum. Wenn sich ältere Merkblätter und aktuelle Hinweise widersprechen, hole eine Klärung ein, statt nach persönlicher Vorliebe eine Variante auszuwählen.

Weiterführend: Universität Wien, StudienServiceCenter Philosophie: Abschluss

2. Die tatsächlich verwendeten Hilfsmittel erfassen

Erstelle vor dem Formulieren einer Erklärung eine sachliche Arbeitsliste der verwendeten Hilfsmittel. Unterscheide Literaturverwaltung, Rechtschreibunterstützung, Übersetzung, statistische Software und generative KI nach ihrer tatsächlichen Funktion. Für KI notierst du, welche Aufgabe sie unterstützt hat, welche Ergebnisse übernommen wurden und wie du diese geprüft oder überarbeitet hast. Ein pauschaler Satz KI wurde nur unterstützend verwendet erklärt noch nicht, worin deine eigene wissenschaftliche Leistung besteht. Ebenso falsch wäre eine Erklärung, keine KI verwendet zu haben, wenn im Entstehungsprozess tatsächlich entsprechende Werkzeuge eingesetzt wurden.

Die Universität Wien beschreibt in ihren Hinweisen zum Kennzeichnen von KI unterschiedliche Formen der Dokumentation und betont die Abstimmung gerade bei Qualifikationsarbeiten. Übernimm daraus kein für alle Hochschulen verbindliches Format. Nutze die Hinweise, um gezielt nach den für dich geltenden Anforderungen zu fragen. Unser eigenes Tabellenmuster enthält Werkzeug beziehungsweise Modell soweit bekannt, Einsatzbereich, betroffene Abschnitte, übernommenes Material und eigene Prüfung. Es ist eine Arbeitshilfe, kein Ersatz für eine vorgeschriebene Dokumentationsform. Bewahre nötige Nachweise nachvollziehbar auf und veröffentliche keine vertraulichen Chat- oder Projektdaten ohne Berechtigung.

Weiterführend: Universität Wien: KI zitieren und kennzeichnen

3. Erklärung, Text und Dokumentation zusammen prüfen

Lege die geforderte Erklärung neben deine Hilfsmittelliste und die Hinweise im Methodenteil oder Anhang. Stimmen die Aussagen überein? Eine Erklärung kann formal vollständig sein und trotzdem dem tatsächlichen Arbeitsprozess widersprechen. Kontrolliere daher insbesondere absolute Aussagen wie ausschließlich, keine oder vollständig. Passe offizielle Vorlagen nicht eigenmächtig so an, dass ihr geforderter Inhalt verschwindet. Wenn die Vorlage nicht zu einer erlaubten Nutzung zu passen scheint, frage die zuständige Stelle nach einer verbindlichen Klärung und halte die Antwort für deine Abgabeunterlagen fest.

Trenne außerdem die Dokumentation eines Werkzeugs vom Beleg wissenschaftlicher Aussagen. Ein KI-System ersetzt keine überprüfte fachliche Originalquelle, nur weil sein Einsatz genannt wurde. Überprüfe übernommene Literaturangaben an den tatsächlichen Publikationen und entferne unbelegbare Quellen. Kontrolliere auch, ob die erlaubte Hilfsmittelnutzung auf bestimmte Aufgaben beschränkt war. Eine transparente Angabe macht eine ansonsten unzulässige Nutzung nicht automatisch zulässig. Die Prüfung braucht daher zwei getrennte Fragen: War der konkrete Einsatz erlaubt, und wird der tatsächliche Einsatz korrekt offengelegt? Beide Antworten müssen für die endgültige Fassung zusammenpassen.

4. Die endgültige Einreichung als eigenen Prüfschritt behandeln

Prüfe nach dem letzten PDF-Export, ob die für deine Abgabe erforderlichen Bestandteile tatsächlich in der richtigen Datei oder im vorgesehenen Formular enthalten sind. Kontrolliere Namen, Titel, Datum und gegebenenfalls Unterschrift auf Übereinstimmung mit den Einreichungsdaten. Stelle sicher, dass eine späte Textänderung nicht eine bereits geprüfte Erklärung oder Dokumentation veraltet hat. Verwende eine kurze Abschlussliste mit Fundstellen und einer eindeutigen Dateiversion. Sie ist besonders hilfreich, wenn die Erklärung nicht Teil des Hauptdokuments sein soll und deshalb leicht beim abschließenden Lesen übersehen wird.

Das Tool Uni-Vorgaben prüfen kann den Abgleich bereitgestellter Vorgaben und eigener Unterlagen unterstützen. Bereite die tatsächlich zuständigen Hinweise und den passenden Dokumentausschnitt vor. Prüfe jeden gefundenen Punkt an der offiziellen Quelle und kläre offene Anforderungen mit der Hochschule. Das Tool bestätigt weder die Zulässigkeit einer KI-Nutzung noch die rechtliche Wirksamkeit einer Erklärung. Ein sauberer Abschluss dieses Arbeitsschritts besteht aus geklärten Vorgaben, wahrheitsgemäßer Dokumentation und einer kontrollierten Einreichungsfassung. Sichere danach auch den tatsächlichen Eingangsbeleg, ohne daraus eine inhaltliche oder formale Bestehensgarantie abzuleiten.

Zum Gegenprüfen

So unterstützt dich das passende Tool

Vorbereiten
Aktuelle zuständige Vorgaben sowie geeignete Ausschnitte der Erklärung und Dokumentation bereitstellen.
Ergebnis weiterverwenden
Hinweise an offiziellen Vorgaben gegenprüfen und offene Anforderungen verbindlich klären.
Grenze der Unterstützung
Der Check erteilt keine rechtliche Freigabe und bestätigt keine zulässige Hilfsmittelnutzung.

Kontrolliere bei anonymisierter Begutachtung zusätzlich Dokumentmetadaten und Identitätshinweise. Eine anonymisierte Begutachtungsfassung samt Metadaten prüfen

Dein nächster Schritt

Gehe die Prüfpunkte oben für deine eigene Arbeit durch.

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Allgemeine Orientierung für wissenschaftliches Arbeiten. Fachspezifische Regeln und die aktuellen Vorgaben deiner Hochschule haben Vorrang. Unsere Tools ersetzen keine eigene Prüfung.

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